Autor_innen September 2015

Franz Dodel (geb. 1949 in Bern) ist Schriftsteller, Theologe (er promovierte 1995 mit einer Arbeit über die Spiritualität der Wüstenväter, nachdem er erst mit 38 Jahren, als Vater von drei Kindern, ein Theologiestudium begonnen hatte), Koptenkenner, und war bis 2011 Bibliothekar an der Universitätsbibliothek in Bern. Zuletzt erschienen: Nicht bei Trost. Carmen infinitum (Z. 12001-18000) Edition Korrespondenzen, Wien 2011, Nicht bei Trost. Mikrologien (Z. 18001-24000) Edition Korrespondenzen, Wien 2014.

Seit 2002 schreibt er an einem endlosen Gedicht (…) Wie ein textiles Geflecht breitet sich das mäandernde Kettengedicht in die verschiedensten inhaltlichen Richtungen aus. Es schwingt von lyrischen Natureindrücken zu philosophisch-religiösen Betrachtungen, verarbeitet antikes Textmaterial, flaniert durch ein imaginäres Museum der Kunst, greift biografische Erinnerungsbruchstücke auf und bezieht sich immer wieder auf die sich ausbreitende Textur selbst. (zitiert aus: „Kulturzentrum bei den Minoriten Graz“)

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(Foto: Haus am Gern)

http://www.franzdodel.ch/home.htm

Petra Ganglbauer (geb. 1958 in Graz), studierte Anglistik, Germanistik, Geschichte und Medienkunde. 1982 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift Perspektive, 1984 bis 1989 Gründung des Gangan Verlags, einem Autorenverlag für experimentelle Literatur, mit Gerald Ganglbauer. Seit 1999 lebt sie in Wien und im Burgenland.

Freiberufliche Autorin und „Radiokünstlerin“. Seit 2000 Buchredakteurin bei Gangway, seit 2009 leitet sie den Berufsverband österreichischer Schreibpädagogen (BOeS). 2012 wurde sie Lehrgangsleiterin des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik. Seit 2013 Präsidentin der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

Zuletzt erschienen: Lyrik: Ringhörig (Edition Art Science, 2013), Die Überprüfung des Meeres (Edition Art Science, 2010) Prosa: Permafrost (Mitter Verlag, 2011) Hörstücke: Ökotonal (ORF-Kunstradio, 2010), Steine, eine poetische Versuchsanordnung (ORF-Kunstradio, 2007)

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 (Foto: Sommerakademie Schloss Kittsee)

http://ganglbauer.mur.at

Martin Kubaczek (geb. 1954 in Wien) lebt als Schriftsteller, Literaturvermittler und Violinist in Wien. Er studierte Violine an der Musikakademie Wien sowie Germanistik und Philosophie. Von 1990 bis 2007 war er mehrfach Lektor, Dozent und Gastprofessor in Tokio und Nagoya, Japan. Er gestaltete auch eine Reihe von zweisprachigen Büchern deutsch-japanisch, u.a. Gerhard Roth und Peter Waterhouse „Blumen/Hana“, in bibliophiler Ausgabe im Folio-Verlag Bozen/ Wien. Zuletzt erschienen: Sorge. Ein Traum (2009), Die Knie meiner Mutter und mein Vater im Krieg (2011) alle im Folio Verlag und der Lyrik-Band Nebeneffekte (2015) in der Edition Korrespondenzen.

Seit dem Jahr 2000 moderiert Martin Kubaczek auch regelmäßig Lese-Veranstaltungen und Autoren-Colloquien im Literarischen Quartier Alte Schmiede in Wien und publiziert Literatur-Kritiken und Textbeiträge u.a. für die Neue Züricher Zeitung, für online-Medien, die Literaturzeitschriften „Kolik“ und „Manuskripte“, für Kunstkataloge und Rundfunk.

Martin Kubaczek

(Foto: Armin Klein)