KUNST ORTE

DAS BILDHAUERHAUS IN ST. MARGARETHEN IM BURGENLAND

1967 wurde am westlichen Hang des Hügels über dem ehemaligen Römersteinbruch in St. Margarethen im Burgenland das „Bildhauerhaus“ nach Plänen des Architekten Johann Georg Gsteu erbaut. Es diente den dort tätigen SteinbildhauerInnen als Arbeits- und Wohnstätte. 1959 hatte der Steinbildhauer Karl Prantl das weltweit erste Bildhauersymposion hier initiiert. Zum ursprünglichen Gesamtkonzept gehörten auch literarische und musikalische Darbietungen, die 2013 wieder aufgegriffen wurden.

Der LITERATUR RAUM im BILDHAUERHAUS stellt seit April 2013 zwei Mal jährlich mit Themen bezogenen Lesungen Verbindungen zur künstlerischen Situation des Ortes her. Aufgrund des Bildungsanspruchs ist der Eintritt frei. Der Literatur Raum findet in Kooperation mit dem Symposion Europäischer Bildhauer statt.

Informationen über den Ort St. Margarethen und das Bildhauerhaus.

Idee, Konzept, Organisation: Beatrice Simonsen

 

DAS PALAIS WILD IN BLUMAU AN DER WILD

Unter dem Motto “Wa(h)re Natur im Palais Wild” öffnete die bildende Künstlerin Luitgard Eisenmeier  im Rahmen des Viertelfestival NÖ im Juli 2014 erstmals die Pforten des PALAIS WILD für die Öffentlichkeit. Das ehemalige Warenhaus Breinessl im Waldviertler Blumau an der Wild stand im Mittelpunkt künstlerischer Aktionen. Aus den Überresten der großen Vergangenheit des Warenhauses, das von 1880 bis 1992 den Reichtum des Ortes demonstrierte, zeigte Luitgard Eisenmeier aufbereitete Sammlungen aus der Warenhauszeit. Die Ausstellung verband sich mit Lesungen und Musik sowie einem Dorfspaziergang und einem gemeinsamen Abendessen im örtlichen Wirtshaus.

Mit einem alljährlichen Fest ist die nachhaltige Verankerung des Hauses als Ort der Kultur und eines geselligen Austauschs in der Region geplant. Im Juli 2015 verbanden sich unter dem diesjährigen Motto “Schrift Zeichen” wieder Dorfkultur mit Kunst- und Literaturimport ganz erdnah im sommerlichen Waldviertel.

Informationen über den Ort PALAIS WILD.

Idee, Konzept, Organisation: Luitgard Eisenmeier und Beatrice Simonsen

 

ZU GAST IM SCHLOSS KOBERSDORF

Inmitten des Naturparks Landseer Berge prunkt mächtig das Renaissanceschloss Kobersdorf. Es wurde bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und war von jeher ungarische Grenzfeste. Seine heutige Form datiert aus den letzten Erweiterungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Bereits mit mehreren Veranstaltungen war Kunst und Literatur seit 2013 zu Gast. Von einer sommerlichen Lesung über Poesie im Advent bis hin zu einem Kammerkonzert war es das Ziel, Lesungen in Verbindung mit Musik im festlichen Ambiente des Schlosses anzubieten.

Informationen über den Ort Schloss Kobersdorf.

Idee, Konzept, Organisation: Beatrice Simonsen

 

Foto: Bildhauerhaus in St. Margarethen (©Dirk Simonsen)