VOLLE BLÜTE im September und Oktober 2022

VOLLE BLÜTE

FORTSETZUNG DER LITERARISCHEN SPAZIERGÄNGE im Botanischen Garten der Universität Wien 2022 mit einem Schreibworkshop im September

Literatur und Natur sind seit jeher eng miteinander verbunden. In einer Zeit des Artensterbens und der Technisierung gewinnt die Auseinandersetzung mit Pflanzen umso mehr an Bedeutung. Das Zusammenspiel von Botanik und Kunst schärft den Blick. Jeder Spaziergang bietet neben der Literatur auch die Begleitung durch Botaniker_innen, die Bezüge zur Pflanzenwelt des Botanischen Gartens herstellen. Über die konkrete Anschauung der Pflanzen hinaus laden Autorinnen und Autoren ihr Publikum dazu ein, ihnen zu den unterschiedlichsten Interpretationen und Fantasien zu folgen – botanisch, poetisch bis politisch.

Sonntag, 25. September 2022 Literarischer Spaziergang mit

VERENA DÜRR „Lotuseffekt “
KARIN IVANCSICS „Blumendiebin“
MARTIN KUBACZEK „Pflanzenikonen“
MATHIAS MÜLLER „Birnengasse“

Freitag, 30. September 2022 Schreibworkshop mit

BRIGITTA HÖPLER “Blattentfaltungen. Manche Worte fliegen aufs Papier, andere wachsen leise.”

Sonntag, 23. Oktober 2022 Literarischer Spaziergang mit

XAVER BAYER „Wildpark“
ISABEL KRANZ „Sprechende Blumen“
VERENA STAUFFER „Orchis“ 

BEGINN jeweils um 15.30 Uhr, Dauer ca 2 Stunden.  TREFFPUNKT beim Gartenportier am Haupteingang des Botanischen Gartens, Mechelgasse 2, 1030 Wien.

ANMELDUNG, KOSTEN UND INFORMATIONEN:

Die Anmeldung zu den literarischen Spaziergängen ist aufgrund einer begrenzten Teilnehmer_innenzahl unbedingt erforderlich! Tel. 01 4277 56401 oder Email: grueneschule@univie.ac.at botanischergarten.univie.ac.at

Kosten: € 10. Ermäßigung für Mitglieder des Vereins der Freunde des Botanischen Gartens € 7. Eintritt frei für Kinder bis 10 Jahre. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist frei.

Die Anmeldung für den Schreibworkshop richten Sie bitte per Mail direkt an: brigitta.hoepler@gmx.at. Kosten für den Workshop: € 45. Infos unter: www.brigittahoepler.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

*

Idee und Konzept des Projekts VOLLE BLÜTE: Beatrice Simonsen. Eine Kooperation des Vereins KNL mit dem Botanischen Garten der Universität Wien. Wir danken dem 3. Bezirk / Wien und der Grazer Autorinnen Autorenversammlung für die freundliche Unterstützung.

Foto Beitragsbild und Flyer © Pille Riin Jaik “dandelion” aus der Installation “So, I weed”

8. Mai 2022 VOLLE BLÜTE

BODO HELL „Von Kräutern, Wurzen und begabten Bäumen“
ASTRID NISCHKAUER “Die Sprache der Blumen kennt kein Wort für Krieg”
LISA SPALT „Manna, Manna!“

in Begleitung von David Bröderbauer mit botanischem Fachwissen.
Start: 15.30 Uhr am Haupteingang des Botanischen Gartens, Mechelgasse 2, 1030 Wien
Dauer: ca 2 Stunden

VOLLE BLÜTE am Sonntag, 8. Mai 2022 

Literarische Spaziergänge und Schreibworkshop im Botanischen Garten der Universität Wien 2022

Literatur und Natur sind seit jeher eng miteinander verbunden. In einer Zeit des Artensterbens und der Technisierung gewinnt die Auseinandersetzung mit Pflanzen umso mehr an Bedeutung. Das Zusammenspiel von Botanik und Kunst schärft den Blick. Jeder Spaziergang bietet neben der Literatur auch die Begleitung durch Botaniker_innen, die Bezüge zur Pflanzenwelt des Botanischen Gartens herstellen. Über die konkrete Anschauung der Pflanzen hinaus laden Autorinnen und Autoren ihr Publikum dazu ein, ihnen zu den unterschiedlichsten Interpretationen und Fantasien zu folgen – botanisch, poetisch bis politisch.

Die Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

*

→ NÄCHSTE TERMINE:

Sonntag, 25. September 2022 Literarischer Spaziergang mit

VERENA DÜRR „Lotuseffekt “
KARIN IVANCSICS „Blumendiebin“
MARTIN KUBACZEK „Pflanzenikonen“
MATHIAS MÜLLER „Birnengasse“

Freitag, 30. September 2022 Schreibworkshop mit

BRIGITTA HÖPLER “Blattentfaltungen. Manche Worte fliegen aufs Papier, andere wachsen leise.”

Sonntag, 23. Oktober 2022 Literarischer Spaziergang mit

XAVER BAYER „Wildpark“
ISABEL KRANZ „Sprechende Blumen“
VERENA STAUFFER „Orchis“ 

Beginn jeweils um 15.30 Uhr, Dauer ca 2 Stunden.  Treffpunkt beim Gartenportier am Haupteingang des Botanischen Gartens, Mechelgasse 2, 1030 Wien.

ANMELDUNG, KOSTEN UND INFORMATIONEN:

Die Anmeldung zu den literarischen Spaziergängen ist aufgrund einer begrenzten Teilnehmer_innenzahl unbedingt erforderlich! Tel. 01 4277 56401 oder Email: grueneschule@univie.ac.at botanischergarten.univie.ac.at

Kosten: € 10. Ermäßigung für Mitglieder des Vereins der Freunde des Botanischen Gartens € 7. Eintritt frei für Kinder bis 10 Jahre. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist frei.

Die Anmeldung für den Schreibworkshop richten Sie bitte per Mail direkt an: brigitta.hoepler@gmx.at. Kosten für den Workshop: € 45. Infos unter: www.brigittahoepler.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Informationen zu den teilnehmenden Autor_innen am 8. Mai 2022:

BODO HELL * 1943 in Salzburg, lebt in Wien, im Kamptal und am Dachstein. Prosa (intertextuell und der Faktizität verpflichtet), Radio, Theater, Schrift im öffentlichen Raum, Text-Musik-Objekt-Performances (speziell mit Götz Bury), Essays zur bildenden Kunst, Fotos, Film, Ausstellungen, Almwirtschaft (seit 1979). Bücher (Auswahl) zuletzt: Auffahrt (neue Hagiographien) Droschl Essay 2019. Ritus und Rita, neue Legenden und Liebeserklärungen, Droschl Essay 69 (2017). Landschaft mit Verstoßung, Klangbuch mit Friederike Mayröcker und Psychoakustik von Martin Leitner, mit Auerhahn-BonusTrack, Mandelbaum 2014. Im Augenblick, die Historie und das Offene (Ziegenfilm), von Angela Summereder und Othmar Schmiderer 2013 (32′), DVD Hoanzl. Herbe Garbe, Weiberkittel, Von Heiligen, Pflanzen und Substanzen (mit Elsbeth Wallnöfer, Wolfgang und Peter Kubelka,) www.marmelade.co.at Wien 2008.  www.bodohell.at

ASTRID NISCHKAUER * 1989 in Wien. Studierte Germanistik und Komparatistik. Gedichte und Übersetzungen, zuletzt: du Wundergecko. Gedichte. (Köln: parasitenpresse, 2021). Und: Olalla Castro – Wir Frauen, im Hinterhof eines sehr großen Hauses / Nosotras, en el patio de atrás de una casa muy grande. (hochroth Heidelberg, 2020). Literaturkritikerin und Herausgeberin der Literarischen Selbstgespräche. (Wien: Klever Verlag, 2021). Lebt zwischen Bücherbergen und in Wien. www.astridnischkauer.com

LISA SPALT * 1970 in Hohenems, lebt in Linz. Letzte Veröffentlichung: “Das Institut (Czernin 2019). Mitarbeiterin des Instituts für poetische Alltagsverbesserung (IPA). Gemeinschaftsarbeiten, u.a. mit Otto Saxinger (zul. Videoinstallation „Youtopia / Plan B“, 2021), Clemens Gadenstätter (zul. Live-Hörspiel „Break Eden. Gesänge für Sirenen“, 2022) sowie mit der Band „Die Ex-Gewichtsheberin“ („Auf der Welle von Frau Stöhr. Fiktives Hörspiel“, 2022). Outstanding Artist Award 2021, Heimrad-Bäcker-Preis 2021. www.lisaspalt.at

*

Idee und Konzept des Projekts VOLLE BLÜTE: Beatrice Simonsen. Eine Kooperation des Vereins KNL mit dem Botanischen Garten der Universität Wien. Wir danken dem 3. Bezirk / Wien und der Grazer Autorinnen Autorenversammlung für die freundliche Unterstützung.

Foto Beitragsbild und Flyer © Pille Riin Jaik “dandelion” aus der Installation “So, I weed”

alle weiteren Fotos © Dirk und Beatrice Simonsen

SAITENSPIEL in Siegendorf 9.OKTOBER 2021

 

***SAITENSPIEL*** KONZERT UND LESUNG IM KASTELL

mit ARMIN EGGER und CORNELIA LÖSCHER-GRADWOHL

Lesung der Jenő Takács-Literaturpreisträgerin
ANGELA FLAM musikalisch begleitet von GÜNTHER GESSERT

und der MUSIKVEREIN SIEGENDORF bläst die Fanfare!

Samstag, den 9. Oktober 2021 um 19.00 Uhr
im Kulturzentrum im Rathaus, Rathausplatz 1, 7011 Siegendorf

Ausschließlich Kompositionen des aus Siegendorf im Burgenland stammenden Musikers JENŐ TAKÁCS werden beim diesjährigen Konzert mit dem virtuosen Duo ARMIN EGGER und CORNELIA LÖSCHER-GRADWOHL mit für Gitarre und Violine komponierten Divertimenti, Tänzen u.a. dargeboten. Jenő Takács wurde am 25. September 1902 in Cinvalva (heute: Siegendorf), Komitat Sopron (Ödenburg), Österreich-Ungarn geboren und starb am 14. November 2005 in Eisenstadt. Er war ein pannonischer Komponist, Pianist, Musikethnologe und Pädagoge, den man auch als „arabischer Bartók“ bezeichnete. Er war viele Jahre als Professor am College-Conservatory of Music in Cincinnati in Ohio tätig und lebte im Alter wieder in seiner Heimat in Siegendorf. Siehe auch www.takacsjeno.com.

Zudem setzt der MUSIKVEREIN SIEGENDORF mit Fanfarenklängen von Jenő Takács besondere Akzente im abwechslungsreichen Programm rund um das Andenken an den pannonischen Musiker.

Musik begleitet auch die erstmalige Vergabe des Jenő Takács-Literaturpreises durch die Marktgemeinde Siegendorf: Er geht an die oberösterreichischen Autorin ANGELA FLAM, die – beflügelt von ihrer persönlichen Nähe zu Ungarn – mit einer an die Takács-Komposition “Postkartengrüße” angelehnten zeitgenössischen literarischen Variation überzeugte. Wir gratulieren und freuen uns auf die von GÜNTHER GESSERT am Theremin begleitete Lesung des Siegertextes!

Eintrittskarten erhalten Sie im Rathaus im Vorverkauf um 12 € / 8 € (Jugendliche bis 18 Jahre). Preis an der Abendkassa: 15 € / 10 € (Jugendliche bis 18 Jahre). Telefonische Reservierung unter 02687 48261.

Mitwirkende LITERATURPREIS:

Angela Flam, geb. 1968 in Wels (OÖ) mit donauschwäbischen Wurzeln, Dipl. Tanzpädagogin für künstlerischen Ausdruckstanz am Tanzstudio Erika Gangl & Alfred Peschek, Linz sowie Bewegungsanalyse am IBA (Methode Cary Rick), freischaffende Künstlerin im Bereich der darstellenden Kunst und Literatur (experimentelle Texte in Literaturzeitschriften und Büchern: 2009 Debut “Schwarze Kanister” im Verlag Bibliothek der Provinz, 2012 „seismographie“ ebd.), Mitglied der GAV und Künstlervereinigung MAERZ. 2011 Marianne von Willemer Preis der Stadt Linz, 2013 Ö1-Lyrikwettbewerb “hautnah”, 2017 Chronistin beim Festival der Regionen “Ungebetene Gäste” in Marchtrenk, 2018 Radio FRO: 4-teilige Sendung “Von der Puszta will ich träumen…”. Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten, intermediale Performances an der Schnittstelle Literatur/Musik/Tanz/Theater. 2012 Christoph Herndler / MAERZ “apallisches syndrom”, 2013 Rodabe Shamloo / Festival 4020 “ohne spuren”, 2013 Klaus Hollinetz / Ö1 hautnah “Simurgh”, 2013 Norbert Trawöger / Ö1 hautnah “Entschwunden in eine verborgene Welt”, 2019 Günther Gessert / Lange Nacht der Bühnen Linz “Thronesmunken”.  Mehr: angelaflam.jimdofree.com

Günther Gessert, Linz, spielt Theremin, Gitarre, Baß, Marxophon. Konzerte im In- uns Ausland: Wien (Theater am Spittelberg, Porgy and Bess, Parlament, Waves Festival, Filmcasino, Kino im Belvedere), Minoritenkirche Krems, Moskau (Composer’s Union Hall, Center Dom), Linz (Ars Electronica Center, Landestheater, Posthof etc.), Programmkinos in Linz, Salzburg, Innsbruck, Haus der Kunst München, Museum Ritter Stuttgart, Kunstarkaden München, Cesky Krumlov, etc., als Solist sowie in Ensembles vom Duo bis zu Kammerorchester und Bigband. Mitwirkung als Musiker und Komponist an Tanzperformances, Stummfilmvertonungen (“Das Cabinet des Dr. Caligari”, “Die Abenteuer des Prinzen Achmed”, “Der andalusische Hund” etc.). Thereminspieler am Landestheater Linz bei Arthur Millers Stück “Hexenjagd”. Musiker im Theaterprojekt “Etty” mit Mitgliedern des Lansdestheaters Linz; Aufführungen in ganz Österreich. Mitglied des “International Theremin Orchestra”, Konzerte in Rußland und Österreich, Aufnahme der CD “Touchless” in Moskau und in der Minoritenkirche Krems. CD-Aufnahme “magnetophonia” (Komponist P.Androsch) für Theremin und Kammerorchester im Brucknerhaus Linz. Mehrere Studien- und Konzertreisen zum Theremin Center Moskau, einem Institut für elektronische Musik im Tschaikowski-Konservatorium. Beschäftigung mit der Entwicklung von Sensorik-Interfaces zur Musik- und Performancesteuerung (Lehrauftrag FH Hagenberg 2002-2006). Beteiligung an Medienkunstprojekten (u.a Ars Electronica Linz). Gründungsmitglied des Instituts für Medienarchäologie(IMA) mit Sitz in St.Pölten.

Aktuelle Projekte:  Kammermusik-Ensemble “Brennstein” in Krems (Marxophon, Theremin), Filmmusik-Kollektiv “okabre” in Linz (Marxophon, Theremin, Rebab), Flamencoensemble “Flamenco Encantando” in Linz (Gitarre), Duo “Dibayo” mit Didgerdoo-Spieler (Gitarre, Baß, Marxophon).

Mitwirkende KONZERT:

Armin Egger, geboren 1975 in Graz (Österreich). Studium bei Elisabeth und Heinz Irmler an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und bei Timothy Walker an der Royal Academy of Music in London, beide Studien schloss er mit den höchsten Auszeichnungen ab. Preisträger zahlreicher nationaler (Jugend Musiziert, Gradus ad Parnassum, Musica Juventutis, Jeunesse Wettbewerb) und internationaler Wettbewerbe (Concorso Internazionale La Conquista della Chitarra in Mailand, Concorso Internazionale Riviera del Conero in Ancona, Int. Gitarrenwettbewerb in Rust, International Guitar Competition in Stafford, Concurso Internacional Comarca del Condado in Jaen, Vienna International Music Competition). Darüber hinaus wurde ihm 1999 in London von Julian Bream der Julian Bream Prize der Royal Academy of Music verliehen. Konzerte als Solist und Kammermusiker in Österreich, Großbritannien, Deutschland, den USA, Tschechien, Kroatien, Albanien, Bulgarien, Taiwan, Palästina und Israel, darunter Konzerte mit dem Century Orchestra Taipeh, dem Radio-Symphonieorchester Wien und dem Wiener Kammerorchester unter der Leitung von Lord Yehudi Menuhin. Außerdem Auftritte bei zahlreichen Festivals, u. a. Britten und die Briten und Junge Frühlingswoche (Konzerthaus, Wien), Internationale Gitarrenfestspiele Nürtingen (Deutschland), Guitar Festival Bolivar Hall (London), Strings Only (Zadar), Festival de Guitarra Lima (Peru). 2007 wurde Armin Egger von Radio Österreich 1 zum Musiker des Jahres der Steiermark gewählt. 2014 wurde er zum Associate of the Royal Academy of Music (ARAM) in London ernannt, eine Wertschätzung, die ehemaligen Studenten der Royal Academy zuteil wird, die sich durch bedeutende Beiträge in ihrem Metier ausgezeichnet haben.

Eggers Diskographie umfasst bereits eine große Zahl von Einspielungen des Solo- und Kammermusikrepertoires für Gitarre. Seine jüngste Solo-CD Hommage (erschienen bei ARS Produktion) mit Werken von Agustín Barrios, Caspar Joseph Mertz, Francisco Tárrega und Mario Castelnuovo-Tedesco wurde von der Presse einhellig begeistert aufgenommen.

Von 2000 bis 2019 unterrichtete Armin Egger an der Kunstuniversität Graz, von 2015 bis 2019 als Gastprofessor. Außerdem unterrichtet er am Johann Josef Fux Konservatorium in Graz und am Vienna Konservatorium in Wien, sowie an der jährlich stattfindenden Musikwoche Benediktbeuern (Deutschland). www.arminegger.com

Cornelia Löscher-Gradwohl, die gebürtige Salzburgerin studierte in Salzburg, Wien und Saarbrücken. Sie gewann zahlreiche nationale und internationale Preise (darunter Alfredo Marcosig, Gorizia mit Paganinis Violinkonzert im Finale). Ein Höhepunkt ihrer Karriere war der Gewinn des Violinwettbewerbs „Ö1 Geige“. Die Geigerin leitet eine Violin-sowie die Streicherkammermusikklasse des Joseph Haydn Konservatoriums Eisenstadt. Seit 2013 ist sie Mitglied des bekannten Klaviertrios Haydn Chamber Ensemble. Cornelia Löscher spielt sowohl modern als auch auf historischem Instrumentarium. Sie ist Mitglied des Ignaz Pleyel Klaviertrios mit Arne Kircher und Varvara Manukyan auf historischen Instrumenten. Ihre Solo und Kammermusikkonzerte spielt sie auf einer Geige von Michelangelo Bergonzi, eine Leihgabe der österr.Nationalbank.

Zahlreiche CD Einspielungen: Bei Gramola mit dem Haydn Chamber Ensemble: Klaviertrios von Schubert, Mozart, Haydn, sowie Nostalgia mit Werken von Rachmanninov Schostakowitsch und Piazolla. Weiters die CD The right tempo, mit Werken von Hans Gal. Bei Ars Production Violinkonzert und Concertanten von I.Pleyel mit dem Symphonieorchester Szombathely. Bei 11-11 die Partiten Johann Sebastian Bachs.

Fotos: Musikverein © Musikverein Siegendorf, Jenö Takács © Jenö Takács Stiftung, Armin Egger © Florian Dalik. Wenn nicht anders angegeben: privat.

Seefrauengarn 20. September 2021 im Dorf in Wien

Seefrauengarn-Manifest

Spinnst du? Oh ja – immer wieder!

In der Autokorrektur verselbständigen sich die Worte,
aus dem Ort Seebarn wird Seegarn und diese Wortverwandlung
entwickelt ihren eigenen Zauber.

Aus Frauengruppe wird grauenfruppe und auch sie beginnt zu spinnen…

Wir garnen und zwirnen
legen Fäden in allen Farben
in Labyrinthe und wieder heraus
wider die zweifelhaften Heldenerzählungen

… Seefrauen – das jung lassen wir weg.
Wir sind junge und alte, verdiente Seeheldinnen,
sind zur See gefahren, in Teichen und Meeren geschwommen,
sind aus dem Netz der Meinungen ausgebrochen.
Wir knüpfen ein neues Netz miteinander, untereinander,
laden ein zum Vernetzen:
Seefrauen aller Meere! Schwimmt und vereinigt euch
zu neuen Möglichkeiten! Bildet Kollektive!
Schaut über den Horizont, streckt die Hände aus
nach denen, die gegen das Untergehen kämpfen …
nach denen, die ihrer Unsichtbarkeit entrinnen, die sich zeigen wollen, die anknüpfen am Seefrauengarn, weiter weben wollen am Stoff, an dem Frauen-Generationen gewebt haben, ihn sich neu zuschneiden, umschneidern, anpassen, anverwandeln, weiterwickeln und entwickeln
die assoziieren, montieren und monieren

Lasst euch umgarnen und verweben, vernetzen und verbinden
mit barn und garn und fruppen und gruppen

von

Brigitta Höpler, der Raumgeberin und Stadtverknüpferin
Karin Seidner, der grauenfruppe- und Seefrauenwerkerin
Beatrice Simonsen, der Stadt- und Landwirkerin

anlässlich von:

BILDET KOLLEKTIVE!

Anlässlich 25 Jahre grauenfruppe (www.grauenfruppe.at) texte und literarische performances von seriös bis skandalös seit 1995

Ort: Das DORF Obere Viaduktgasse 2/1, 1030 Wien www.dasdorf.at

daniela beuren, elke papp, karin seidner, martina sinowatz performen zusammen und in weiteren kollektiven.

In den 25 Jahren ihres Bestehens hat die grauenfruppe auf vielfältige Weise zum Kulturleben über Wien und Österreich hinaus beigetragen: zum einen durch ihre assoziativen Textmontagen auf Papier, im Netz und als Performances. Zum anderen mit dem künstlerisch-kulinarischen Artbite Salon und der Lesereihe „Dichtung und Krankheit – ein Befund. Über das Medizinische in der Literatur“ sowie der Collage.Zeitschrift kunstfe ler, die in ihrem Umfeld entstanden sind. Zur Feier des Jubiläums treten die vier Autorinnen/Perfomerinnen an zwei Abenden auch in anderen Kollektiven auf, die sich der grauenfruppe und ihrem Prinzip der assoziativen Montage in Wort und Aktion verbunden fühlen.

9.9.2021

Patchwork mit Jean Almeida, dan*ela beuren, Sylvia Petter „Eyes on – Hands off/Augen auf – Hände weg“
TiSi-Papp: Tineda, Siko und Elke Papp „Wir gurgeln alles“

20.9.2021

„Seefrauen-Garn“ mit Brigitta Höpler, Karin Seidner, Beatrice Simonsen

Im Unterschied zum prahlerischen Seemannsgarn spinnen drei Autor_innen ihr Seefrauengarn mit ernsthaften feministischen Texten. Abenteuerliche Inhalte, die üblicherweise Männern zugeordnet werden, werden nun den Frauen zugeschrieben, ohne dass Übertreibung notwendig wird. In der männlich dominierten Geschichtsschreibung festgefahrene Frauenbilder werden umgedreht, durchgeschüttelt, auf den Kopf gestellt und neu interpretiert. Die vielen Frauen-Bilder, die uns umgeben, werden aus ihrem Alltag herausgelöst und neu kontextualisiert.
Die Autor_innen erfinden neue literarische Interpretationen zu jenen Bildern, denen zuvor nichts als sinnentleerte, bloße Weiblichkeit zugeschrieben wurde. Ziel ist es, historisch fixierte Klischees aufzubrechen und die Zuhörer_innen in neue gedankliche Zugänge zum gelebten Alltag von Frauen einzuspinnen.

Nicht für immer mit Michaela Hinterleitner, Ilse Kilic, Martina Sinowatz präsentiert: „Nicht für immer“

Weitere Programmpunkte: Ausschnitte aus früheren grauenfruppe-Programmen, Videobeiträge von Lisa Rosenblatt u. a., Petra Paterno (Wiener Zeitung) interviewt die grauenfruppe … Zwei abwechslungsreiche Abende sind garantiert. Lassen Sie sich überraschen! Eintritt frei Veranstaltungen der Grazer Autorinnen Autorenversammlung in Kooperation mit dem Verein Artelier, gefördert von der Kulturkommission der Bezirksvertretung für den 3. Bezirk

© Fotos: Brigitta Höpler (Beitragsbild), Sonja Knoll und Dirk Simonsen

 

Netzwerk – Kunst und Literatur – Lindabrunn 30.Mai 2021

Netzwerk Kunst und Literatur –
vom Symposion St. Margarethen zum Symposion Lindabrunn

Sonntag, 30. Mai 2021 in LINDABRUNN in Niederösterreich

Ein unerschrockenes Publikum folgte bei Kälte, Wind und Wetter und zu aktuellen Corona-Bestimmungen den Autor_innen der Grazer Autorinnen Autorenversammlung – Patricia Brooks, Christl Greller, Jopa Jotakin, Dine Petrik und Beatrice Simonsen – zu ausgewählten Steinskulpturen des Symposion Lindabrunn. Die Wiesen-Installation von Christine Schörkhuber wurde aufgrund des Wetters ins Haus verlegt. Trotz allen Widrigkeiten folgten die Gäste wieder mit großem Interesse dem besonderen Angebot des “Netzwerks” zwischen Kunst und Literatur. Wir danken!

Eintritt frei und bei jedem Wetter! Bitte um Anmeldung per Mail an beatrice.simonsen@gmx.at oder vor Ort mit 3 G-Nachweis. Der Abstand von 2 m und das Tragen einer FFP2-Maske während der Veranstaltung ist verpflichtend. Es wird kein Buffet angeboten. Wir freuen uns aber, wenn Sie eine Picknickdecke samt Picknick mitbringen und den schönen Ort zum Verweilen nützen!

Die Gemeinde  Enzesfeld-Lindabrunn (PLZ 2551) ist ca. 50 km von Wien entfernt. Zum Ausgangspunkt für den Spaziergang folgen Sie in Lindabrunn NICHT der Beschilderung zum Symposion Lindabrunn. Wir starten vom Parkplatz an der Hernsteiner Straße kurz nach Ortsende von Lindabrunn.

Die historische Verbindung zwischen den Bildhauersymposien in St. Margarethen im Burgenland und im niederösterreichischen Lindabrunn entstand durch die Freundschaft der Bildhauer Karl Prantl und Mathias Hietz. Nachdem Prantl 1959 den weltweit ersten Impuls zu den Symposien unter freiem Himmel gegeben hatte, zog Hietz 1967 nach. Während die langfristige Zusammenarbeit der Künstler_innen in St. Margarethen scheiterte, lebten die Symposien in Lindabrunn insbesondere durch Gemeinschaftsarbeiten fort. Nach dem Tod von Mathias Hietz 1996, der den Ort nachhaltig prägte, übernahm der Verein Symposion Lindabrunn (zuerst mit Kurt Weckel / umraum, seit 2018 mit Günther Friesinger / monochrom) die Fortführung der Idee und passte diese an die aktuellen Entwicklungen der Kunst an. Da sich nur mehr wenige Künstler_innen mit Steinbildhauerei befassen, stehen heute andere Themen im Vordergrund. 2019 wurden 50 Jahre Verein Symposion Lindabrunn gefeiert. Im Anschluss an den Spaziergang sind Sie herzlich eingeladen, die Installation (Oral History) von Christine Schörkhuber „Annäherungen – eine Intervention in der Wiese“ und die aktuelle Ausstellung im Vereinshaus zu besuchen.

Konzept und Organisation: Beatrice Simonsen für Kunst und Literatur
Kooperationen: GAV Niederösterreich, GAV Burgenland, Verein Symposion Lindabrunn

Fotogalerie © Dirk Simonsen

 Weitere Fotos v.o.n.u.:
Skulpturen in Lindabrunn von Claudio Capotondi, Shigeru Shindo, Hiroshi Ohnari, Steinarena-Kommunikationszentrum © Beatrice Simonsen
Symbolfoto Wiesen-Installation © Christine Schörkhuber

 

 

 

 

HAIKU UND LICHT von 20.–22. Oktober 2020

HAIKU UND LICHT im PFERD– Forum für zeitgenössische Kunst
Medwedweg 3, 1110 Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KUNST – Fotografie – Diaprojektion
Milica Balubdžić – Pille-Riin Jaik – Rosa John – Hyeji Nam

LITERATUR – Musik
Franz Dodel
Bernadette Haller – Martin Kubaczek & Elisabeth Eppensteiner

MUSIK – Rezitation
Yamato Moritake & Beatrice Simonsen 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PROGRAMM

Dienstag, 20. Oktober  19 Uhr
Eröffnung der Dia-Installation
Gespräch mit dem Autor sowie
Lesung von Franz Dodel aus “Nicht bei Trost. A never ending Haiku”

“gut möglich dass auch ich zu / gewissen Zeiten / ein wenig leichter werde / sicher bin ich nicht / verlässlicher dünkt mich sei /ab und an einen / Baum zu umarmen an ihm / sich festzuhalten / wenn ein Wachstumsschub ihn drängt /aufwärts zu streben”
(aus: Franz Dodel Nicht bei Trost. Sondagen, Zeilen 42544 – 42553)

Franz Dodels einzigartiges Endlos-Poem »Nicht bei Trost« ist inzwischen auf mehr als 40 000 Verse angewachsen. Seit 2002 arbeitet der Autor täglich an einem sich wie von selbst fortspinnenden Textgewebe, das sich nicht an Ende, Ziel und suspekten Trostangeboten orientiert, sondern an der Offenheit schweifender Reflexion und sinnlich genauer Betrachtung. Durch den ruhigen rhythmischen Wortstrom fügen sich die Fülle von Dodels Bildern und Zitaten, biografische Erinnerungsbruchstücke und Naturbetrachtung zu einer leicht­füßigen Meditation über Gott, die Welt und das Ich. Sechs Bände sind in der Edition Korrespondenzen erschienen.

Mittwoch, 21. Oktober  19 Uhr
Dia-Installation
Lesung mit Musik “ein fetzchen mond”
Liesl Eppensteiner & Bernadette Haller & Martin Kubaczek

“ein fetzchen von mond / vom kleid der nacht geblieben / der tränenärmel
im alten jahr verweht / bei sonnenaufgang im schnee / die kleine feder” (aus: Bernadette Haller Hinter der Brille)

Am Anfang war die Trennung: der Logos als Fähigkeit der Unterteilung in Eigenschaft, Charakter, Differenz, die Suche nach den Qualitäten in ihrem schlichten wie umfassenden Ursprung, hell und dunkel, flüchtig und fest, gebunden und gelöst.
In elf Einheiten, Konzeptstücken, folgen wir dem Jahres-Zyklus der Haikus, einzeln und in Gruppen, in Versuchen der Entsprechung: Der Gong öffnet den Raum, die Sprache setzt den Impuls, die Bilder gleiten im Hintergrund, die Geige reagiert, nach dem Tanz-Impuls von pose und repose, Bach-Solosonaten werden angespielt und verklingen, knistern und schwingen, evozieren und umspielen ein Kinderlied, ein Stimm-Trio aus Flüstern und Magie, trockene Bartok-Pizzicati, ein Lacrimoso von Mozart, eine Serenade von Boccherini – und das alles folgt dem Organon der Sprache, dem Atmosphärischen und dem Imago, der weichen Semantik, klang- und geräuschhaft, mal rhythmisch, mal asynchron, aus sich heraus, klärt, probiert, kommuniziert. (M.K.) Liesl Eppensteiner Flöte und Gong, Bernadette Haller Haiku, Martin Kubaczek Geige und Spielzeug

Donnerstag, 22. Oktober 19 Uhr
Dia-Installation
Yamato Moritake am Kontrabass
mit Musik aus Japan, von Johann Sebastian Bach und Annachiara Gedda
Klassische und moderne Haiku gelesen von Yamato Moritake & Beatrice Simonsen

“Am Grund des Wassers / Legt auf die Felsen sich still / Das Laub der Bäume.” (Jôsô)
“Von der Regenzeit
 / Blieb doch unangetastet
 / Die Halle des Lichts.” (Martin Kubaczek)

Yamato Moritake, der als Kontrabassist im Radio Symphonie Orchester Wien tätig ist, gibt Musik aus Japan und Europa zum Besten und rezitiert ausgewählte Haiku des bedeutenden Dichters Matsuo Bashô. Diese Auswahl verknüpft er mit der Biographie von Johann Sebastian Bach, von dem er zwei Sätze aus der Cello-Suite Nr. 1 spielen wird. Eingerahmt werden die beiden Meister ihres Fachs von japanischen Volksliedern zu Beginn und einem zeitgenössischen Stück der italienischen Komponistin Annachiara Gedda zum Abschluss – sie bilden die Pole Tradition und Moderne, Japan und Europa.

Bei der deutschen Lesung handelt es sich nicht um Übersetzungen der auf Japanisch gelesenen Haiku, sondern um Beispiele aus mehreren Jahrhunderten bis heute. Sie zeigen die beständige Fortdauer der Gedichtform Haiku, nun im lebendigen Austausch zwischen Sprache, Musik und Bild.

*

WIR BITTEN UM ANMELDUNG ZUM BESUCH DER VERANSTALTUNG UNTER DER FOLGENDEN EMAIL-ADRESSE: respiratoiremaeandra@gmail.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Beginn jeden Abends erläutert Johan Nane Simonsen das Projekt. Thema der Veranstaltung ist die Gedichtform Haiku und die mediale Verbindung von Poesie und Fotografie. Dazu entwickelten vier in Wien lebende Künstlerinnen Fotoserien für Diaprojektoren, die sich an der Struktur des Haiku orientieren. Die an die Wände des abgedunkelten Ausstellungsraums projizierten Foto-Haiku verbinden sich zusammen mit Musik und Lesungen zu einer flüchtigen, installativen Situation, sichtbar nur im Rahmen der drei Veranstaltungsabende.

Idee, Konzept, Organisation: Johan Nane Simonsen (Kunst) & Beatrice Simonsen (Literatur)

Mit freundlicher Unterstützung von:
Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport
Kulturamt der Stadt Wien
Österreichisch-Japanische Gesellschaft
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Informationen zu den Teilnehmer_innen finden Sie unter den folgenden Links:

Milica Balubdžić

Pille-Riin Jaik  

Rosa John 

Hyeji Nam

Franz Dodel

Yamato Moritake wurde in Fukuoka, Japan geboren. Seit November 2018 er ist Mitglied des Radio Symphonie Orchesters Wien und Lehrer bei der Landesmusikschule Grein.
Nach den Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Tokio und Hochschule für Musik und Theater München schloss er ein Masterstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz mit Auszeichnung ab.
Er war Stipendiat von Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Yamaha-Foundation und Yu-International Foundation. Er erhielt den ersten Preis sowie Fuka-Sonderpreis beim Simandl International Wettbewerb 2014. Als Solist trat er mit dem Johann Strauss Ensemble Linz auf.
Während er von 2012 bis 2018 im Brucknerorchester Linz tätig war, bei dem er 2018 eine Anstellung als Stimmführer bekam, organisierte er regelmäßig Benefizkonzerte mit Caritas für Menschen in Not.
Seine Lehrer waren Osamu Yamamoto, Yoshio Nagashima, Naoto Nishida, Heinrich Braun und Anton Schachenhofer. Für weitere Anregungen bedankt er sich bei Herbert Mayr, Günter Klaus und Philipp Stubenrauch.
Als Mitwirkender der Staatsoper Wien, der Staatskapelle Dresden, von: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchener Kammerorchester, Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester, Tokio Philharmonic, New Japan Philharmonic, Yomiuri Symphonieorchester, Tokio Stadt Symphonieorchester, Sapporo Symphonieorchester und Japan Kammerorchester spielte er in Österreich, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA, Russland, Japan, Südkorea, China, Bulgarien, Rumänien, in der Schweiz und der Türkei.
Neben seiner Beschäftigung als Kontrabassist trat er als E-Bass Solist im Goldenen Saal des Musikvereins Wien unter der Leitung von Dennis Russell Davies mit dem Bruckner Orchester Linz auf.

Foto Copyrights von oben nach unten © Milica Balubdžić © Hyeji Nam © Pille Riin Jaik © Rosa John

 

Literatur & Natur 24. September 2020

 

LITERATUR & NATUR im nationalparkhaus wien lobAU 

MECHTHILD PODZEIT-LÜTJEN, WOLF RATZ und BEATRICE SIMONSEN

vom Literaturkreis Podium lesen Texte von, zu, über Natur.

Donnerstag, 24. September 2020 um 18.30 Uhr

Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien
nationalparkhaus wien-lobAU
1220 Wien, Dechantweg 8

 

Begrüßung und Vorstellung der Künstler:
Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher von Donaustadt
DI Herbert Weidinger, Forstdirektor-Stv. der Stadt Wien

Christl Greller (Konzept, Organisation, Moderation) stellt den Literaturkreis Podium und die Künstler*innen vor.

Für die Gäste wird ein Büchertisch und ein kleines Buffet errichtet.
Die Teilnahme ist aufgrund der Covid 19 Bestimmungen begrenzt.
Der Eintritt ist frei!

Wir bitten Sie unbedingt um Anmeldung unter Tel. +43 1 4000 49495 oder E-Mail: nh@ma49.wien.gv.at

Erreichbarkeit mit U-Bahn und Bus: Ab U2 Haltestelle Donaustadtbrücke:
92B bis zur Haltestelle Raffineriestraße/ Biberhaufenweg, Fußweg 10 Minuten.
93A bis zur Haltestelle Naufahrtbrücke, Fußweg 15 Minuten.

Erreichbarkeit mit dem Rad:  Donauinselradweg, Steinspornbrücke

Erreichbarkeit mit dem PKW: A23, Abfahrt Ölhafen/Raffineriestraße, Biberhaufenweg, Dechantweg.

 

„Es wird ein schöner Tag wieder gewesen sein…“ Tag 6 aus dem Sonettenkranz, gesungen von Wolf Ratz.

Mechthild Podzeit-Lütjen, Geboren in Bremen, lebt und arbeitet in Wien und im Seewinkel. Zahlreiche Preise; mehrere Reisestipendien nach Kuba. Viele weitere Studienreisen. Zahlreiche Publikationen, zuletzt: Perseus oder das Unvorhergesehene. Hörbuch, 2013. welch eine liebe. der geheime grund. Lex liszt 12. Oberwart. 2016. du bist bei mir. Hörbuch. Lex liszt 12. 2018. Studium der Deutschen Philologie. 2019 Sponsion zu MA. Neuerscheinungen u. a. 2020: Podium Porträt. (Lyrik) www.podzeit-luetjen.at Foto: privat

“Wenn die Körper ineinander fließen, wechselt ein Brennen von dir zu mir.”

Wolf Ratz, Geboren in Bilbao (Euskadi/ Spanien), lebt in Wien und Kolumbien. Lyriker und Liedermacher. 4 Gedichtbände auf Deutsch und Spanisch, zuletzt Podium Porträt 98. Herausgeber von Anthologien. Zahlreiche Beiträge in internationalen Literaturzeitschriften und Anthologien. Als Lyrikübersetzer zuletzt „Sprung ins Blaue“ von María Elena Blanco (Wieser 2016). Verschiedene Lyrikpreise. Mitglied von GAV, Podium und ÖSV. Als Liedermacher 3 Alben, 2020 „Salamander“ (redpmusic, Wien). www.redpmusic.com/wolf-ratz.at Foto: Anita Pravits

„Und doch ist es derselbe Wind heute wie damals auf der Haut und in den Ohren.“

Beatrice Simonsen, Geboren in Wien, lebt als Literaturkritikerin, Kulturvermittlerin und Autorin in Wien und im Burgenland. Konzipierung und Organisation von Projekten im Zusammenspiel von „Kunst und Literatur“ seit 2013. Literarische Prosa- Publikationen über Kunst und andere Themen in Zeitschriften, Anthologien und im Hörfunk. Herausgeberin von „Grenzräume / Südtirol“, „Grenzräume / Burgenland“ und “Kunst und Literatur. Der Literatur Raum im Bildhauerhaus in St. Margarethen im Burgenland“. www.kunstundliteratur.at Foto: Dirk Simonsen

Beitragsbild © Dirk Simonsen: In die Weite gehen

 

 

28. Februar 2020 Lesungen im WERKRAUM HONIG in Wien

Lesungen von FAUSTO DELEGÀ, ANA SCHORETITS und BEATRICE SIMONSEN aus “Kunst und Literatur. Der Literatur Raum im Bildhauerhaus in St. Margarethen im Burgenland” (Hg. Beatrice Simonsen) mit einführenden Worten von HILDEGARD BURGSTALLER über das Konzept des Landschaftshonigs.
Süße Lieder singen die PULLOVERTENÖRE (Armin Klein, Veit Macke, Hans Schieber)

im WERKRAUM HONIG Heiligenstädter Straße 189-191, 1190 Wien
Freitag, 28. Februar 2020 um 17 Uhr

Thema des ersten Literatur Raums im Bildhauerhaus in St. Margarethen im Burgenland war die Gegenüberstellung und Symbiose von Natur und Kultur am ehemaligen Römersteinbruch mit seinen Kunstwerken der Internationalen Bildhauersymposien. “Kunst und Literatur” verknüpfte die Sprache der Bienen – deren Wert uns mit jedem Jahr bewusster wird – mit literarischen Ausführungen zum besonderen Ort der Kunst und der Natur. “Am Anfang war die Faszination dieser Landschaft, das Staunen über die Schönheit, der Schönheit dieser Landschaft in ihrem Ursprung, die durch das Schaffen der Bildhauer geschärft / erweitert wurde. Zur Schönheit kam die Neugierde, die Neugierde, wie diese Landschaft schmeckt.” (HB)

Hildegard Burgstaller, aufgewachsen auf einem Bauernhof in Kärnten. Schon von klein auf fasziniert von Pflanzen und Tieren. Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien. Gründungsmitglied des Vereins „Landschaftshonig Österreich“. Planung und Aufbau von „Werkraum Honig“, eine offene Werkstätte und Ort der Begegnung (Heiligenstädterstraße 189-191/2/1, 1190 Wien). www.landschaftshonig.at

“Wie an diesem Ort der Kunst, dem Steinbruch von St. Margarethen an einem Frühlingstag – einem Tag mit viel Wind, vielen Freunden und schwärmenden Bienen – vor einigen Monaten versprochen, haben die Bienen, diese komplexen und wunderbaren Wesen, die Fähigkeit, einen Ort, eine Landschaft zum Sprechen zu bringen. Heute präsentieren wir erstmals ihr Buch, ihren süßen Roman – romanzo dolce.“ (FD)

Fausto Delegà, „mielosofo” (Honigologe, Honigosoph und honigophil), verbreitet als italienischer Journalist, Spezialist für Lebensmitteltradition, die Idee des Landschaftshonigs. Initiator zweier Projekte: 2009 I mieli del Po (Honige des Po) und 2008 Mieli delle Foreste Planiziali Padane (Waldhonig einer botanisch speziellen Region in der Lombardei). Mitglied des Redaktionsteams des italienischen Online-Magazins www.cavoloverde.it. Er lebt seit 2013 in Wien, wo er im Lainzer Tiergarten und im Prater imkert.

“Zwischen den seit den Anfängen Wurzeln schlagenden Steinen, vorbei am moosbewachsenen Prantl’schen Tisch, sinnierend und schmunzelnd vor Gerhard Rühms „Innen eilt ein Mann“, neugierig lugend durch Ludwig Webers kalksandsteinige Dreiecksaugen, vorsichtigen Schrittes über das von Gras und Schnee befreite Raster von Heinz Pistol und schließlich entlang der japanischen Linie erklärt mir Fausto die Welt der Bienen. Und das Schriftbild des Honigs. Und die Geschichte des Universums. Und die Sprache der Natur.” (AS)

Ana Schoretits, geboren in Cogrštof/Zagersdorf. Schriftstellerin, langjährige Redakteurin beim ORF Burgenland, dann Leiterin des Medienbüros der Diözese Eisenstadt. Literarische Sprachen und Übersetzungen: Deutsch und Kroatisch. Schreibt Gedichte, Kurzprosa, Essays, Dramen, Künstlermonographien. 30 Jahre Autorin und Regisseurin der Theatergruppe Zagersdorf mit Aufführungen im Burgenland, Wien und Kroatien. Rund 20 eigene Publikationen u.a. bei Tyrolia, lex liszt 12. Mitglied des P.E.N.-Club. www.ana.or.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Wildblüten im Steinbruch St. Margarethen und Bienenstöcke von Hildegard Burgstaller mit Texten von Peter Turrini in St. Margarethen © Hildegard Burgstaller

Beitragsbild: Akazienhimmel über dem Bildhauerhaus © Dirk Simonsen

 

5. März 2020 Buchpräsentation in Eisenstadt

Vortrag von KLAUS-JÜRGEN BAUER und
Lesungen von KARIN SEIDNER und BEATRICE SIMONSEN am

Donnerstag, 5. März 2020 um 19 Uhr

auf Einladung von ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND

im Kunstverein Eisenstadt, Joseph-Haydn-Gasse 1, 7000 Eisenstadt

“Der Kyffhäuser Westpannoniens ist nicht, wie Reinhold Schneider einmal meinte, die Bergkirche von Eisenstadt, sondern vermutlich eher das Gelände des Steinbruchs von St. Margarethen. Jedenfalls ist dieser Berg der Kunst aber der Monte Verità Österreichs. Ein janusköpfiger Ort: Er repräsentiert sowohl Natur als auch Kultur in seinem jeweils Besten. An diesem Ort hat sich das gesamte 20. Jahrhundert hindurch die jeweilige zeitgenössische Szene konzentriert und Schicht um Schicht an Kultur angelagert, analog zu den Kalksandsteinschichten des Steinbruchs.” (Klaus-Jürgen Bauer)

Der Architekt und Kurator KLAUS-JÜRGEN BAUER spricht in einem Vortrag mit Power Point Präsentation zur interessanten Geschichte des 1967 vollendeten “Bildhauerhauses” in St. Margarethen. Es diente einst als Unterkunft für die Teilnehmer_innen der Internationalen Bildhauersymposien (1959–1976). Anfänglich von verschiedenen Bildhauer-Architekten angedacht, wurde es schließlich von Architekt Johann Georg Gsteu vollendet und erhielt mehrere Preise. Seit 2017 steht es unter Denkmalschutz und ging 2018 nach Kündigung des Pachtvertrags vom Verein Symposion Europäischer Bildhauer in den Besitz der Esterhazy Betriebe über.

Die anschließenden Autorinnen-Lesungen folgen dem Konzept von “Kunst und Literatur”, wie es in der neu erschienenen Publikation über Veranstaltungen im Bildhauerhaus zum Ausdruck kommt.
KARIN SEIDNER verfasste für den “Literatur Raum im Bildhauerhaus” 2015 einen Text zur Skulptur “Welle” der Bildhauerin Anna Maria Kupper, die 1971 beim Symposion in St. Margarethen zu Gast war. BEATRICE SIMONSEN liest ihre Erzählung über acht Bildhauerinnen, die zwischen 1959 und 1976 Teilnehmerinnen der Symposien waren. Der Text war 2017 ebenfalls in einem “Literatur Raum im Bildhauerhaus” als Soundinstallation zu hören.

Wir freuen uns, dass die damals in St. Margarethen tätige Bildhauerin ANNA MARIA KUPPER aus Luzern anwesend sein wird!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klaus-Jürgen Bauer, *1963 in Wien. Architekturstudium in Wien (Meisterklasse Holzbauer). Wissenschaftlicher Mitarbeiter Bauhaus – Universität Weimar. Promotion. Seit 2001 Lehrauftrag an der TU Wien. Architekturbüro in Eisenstadt. Bis 2006 Vorsitzender des Architektur Raumburgenland, jetzt Kurator. Seit 2010 ständiger Fachbeirat BIG Art. Vorträge im In- und Ausland. Umfassende Publikationstätigkeit (fachlich und belletristisch). Mitglied von PEN und ICOMOS.

Karin Seidner, *1963 in Wien, lebt als Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Performancekünstlerin in Perchtoldsdorf, übt sich in der Kunst der Mutterschaft mit Hilfe von drei Söhnen und einer Stieftochter. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien im In- und Ausland. ¼ der literarischen Performance-Gruppe „grauenfruppe“ www.grauenfruppe.at. Leitet kreative Schreibworkshops www.sprach-raum.at. 2003 Siemens Literaturpreis, 2016 Forum Land.Literaturpreis, 2017 Goldstaub Literaturpreis Prosa.

Beatrice Simonsen *1955 in Wien. Literaturkritikerin, Kulturvermittlerin, Herausgeberin, Autorin. Konzipierung und Organisation von Projekten im Zusammenspiel von „Kunst und Literatur“ (u.a. Jenö Takács-Gedenkkonzerte, Kooperationen mit bildenden Künstlern). Literarische Veröffentlichung zuletzt in “Transdanubisierungen” (Hg. Elena Messner/Eva Schörkhuber, Verlag Sonderzahl 2018). Mitglied der GAV.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos:
Beitragsbild: Eingang zum Bildhauerhaus © Dirk Simonsen
Bild oben: Lesung Karin Seidner vor der Skulptur von Anna Maria Kupper © Veit Macke
Bild unten: Die im “Hörzimmer” abgebildeten Bildhauerinnen Maria Biljan-Bilger, Ursula Sax, Alina Szapoczinkow und Magdalena Wiecek  © Dirk Simonsen

13. Oktober 2019 LANDSCHAFFTKUNST in Pöttsching

Kunstlandschaft / LANDSCHAFFTKUNST
Sonntag, 13. Oktober 2019 in Pöttsching im Burgenland um 14.30 Uhr

Gespräch und Wanderung mit UTA PEYRER-PRANTL
Lesungen von MARTIN KUBACZEK und GABRIELE PETRICEK

Wanderung zu Skulpturen der ehemaligen Bildhauersymposien (unter Einbezug des KISP-Kultur-Informationssystems Pöttsching), die 2008 am freien Feld bei Pöttsching als Leihgabe des Vereins Symposion Europäischer Bildhauer (SEB) zu einer situativen Kunstlandschaft aufgestellt wurden und das Wortspiel LANDSCHAFFTKUNST herausfordern. Auslöser für die Idee, Bildhauersymposien im Römersteinbruch von St. Margarethen abzuhalten, war die Arbeit Karl Prantls am Grenzstein (1957/58), der nun wie mehrere andere Skulpturen am Mitterberg in Pöttsching steht. Mehr dazu lesen Sie hier: Gemeinde Pöttsching.

Treffpunkt beim „Energiekreis“ am Güterweg Steinbrunnäcker, 
Lesungen im Meierhof (Galerie des FKK), Hauptstraße 1, 7033 Pöttsching.

Anfahrt mit dem PKW: der Energiekreis liegt am Güterweg, der vom Sozialzentrum (Seestraße-Sozialzentrum 1, 7033 Pöttsching) auf das freie Feld hinausführt. Bitte der Ausschilderung “Grenzstein” folgen. Parkmöglichkeit in der Seestraße, entlang des Freibades/Funcourts.

*

Gespräch und Lesungen nehmen Bezug auf das neue Buch über die Veranstaltungen im LITERATUR RAUM im BILDHAUERHAUS 2013 – 2017, die in St. Margarethen im Burgenland stattfanden.

Das Buch: “Kunst und Literatur. Der Literatur Raum im Bildhauerhaus in St. Margarethen im Burgenland 2013–2017” (Hg. Beatrice Simonsen) erscheint im Verlag für moderne Kunst, Wien. Format: 17 x 24 cm, 224 S. mit zahlreichen SW- und 32 Farbabbildungen. Preis: 25 Euro. Nähere Informationen.

Idee und Produktion: Beatrice Simonsen. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Veranstaltung Fotos gemacht und zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Dokumentation verwendet werden.

Mitwirkende:

Uta Peyrer-Prantl, geboren 1939 in Oberpullendorf. Seit 1956 als Malerin tätig. Heiratet 1957 den Bildhauer Karl Prantl. 1958 Geburt der Tochter Katharina. Mitglied der Künstlervereinigung Der Kreis. 1960 Geburt des Sohnes Sebastian. 1961/62 Mitbegründerin der Gruppe Berlin 62. 1969 Initiative zu Internationale Malerwochen im Schloss Esterhazy (Orangerie) in Eisenstadt. Internationale Ausstellungen und Reisen zu Symposien mit Karl Prantl. Seit 1978 eigenes Atelierhaus in Pöttsching.
(Foto © Archiv SEB: Uta Peyrer-Prantl mit Karl Prantl † 2010)

 

Martin Kubaczek, geboren 1954 in Wien, Violinstudium an der Musikakademie Wien, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien, Dissertation über Oswald Wiener. Musiker mit Alt-Wiener Tanzmusik wie in der Avantgarde- und Improvisationsszene. Von 1990 bis 2007 Lektor und Dozent an japanischen Universitäten. Literaturwissenschaftliche Beiträge und literarische Publikationen, u.a.  Somei. Texte (1997), Sorge. Roman (2009), Nebeneffekte. Gedichte (2015), Palais Rotenstern (2018).
(Foto © Dirk Simonsen: Lesung von Martin Kubaczek 2015 im Literatur Raum im Bildhauerhaus)

 

Gabriele Petricek lebt in Wien. Writer-in-Residencies in den USA, Großbritannien, Italien. Mitbegründerin des Literatursymposiums Austrian-American Podium Dialog, Easton, USA (2013), Gründerin des Literaturfests LITERATUR AM STEG (2014). Debütpreis des Staatssekretariats für Kunst für Zimmerfluchten, Erzählungen (2005). Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (2013), Elias-Canetti-Stipendien der Stadt Wien (2014–2016). Im Sonderzahl Verlag erschienen Von den Himmeln (2009), Joyce’s Choice (2011), Die Unerreichbarkeit von Innsbruck (2019).
(Foto © Dirk Simonsen: Lesung von Gabriele Petricek 2013 im Literatur Raum im Bildhauerhaus)

Mit Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich, der Gemeinde Pöttsching, der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und der Kulturabteilung des Landes Burgenland.

Fotogalerie: Dirk Simonsen
Beitragsbild: Grenzstein von Karl Prantl (1958) © Dirk Simonsen