PUBLIKATIONEN


2018

Erzählung “Annas Kur” im Rahmen von SEITWÄRTS: [POETOLOGISCHE ORTUNGEN] in RADIO FRO am 31. Oktober 2018. Eine Sendung von Wally Rettenbacher.

Erzählung “Birding” in “Transdanubisierungen”(Hg. Elena Messner & Eva Schörkhuber, Sonderzahl Verlag Wien) Mit dem fünften Band der Reihe Texte im Ohr. Stadt vor Augen werden ein weiteres Mal literarische Soundspaziergänge durch Wien dokumentiert, die diesmal um den Stadtteil Kaisermühlen kreisen. Die Herausgeberinnen Eva Schörkhuber und Elena Messner haben 16 Autoren und Autorinnen aus Bosnien, Österreich und Ungarn versammelt, die in ihren Texten unterschiedliche Wege zurücklegen und dabei zeitlich und räumlich Verbindungen zwischen politischer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herstellen. Auf unterschiedliche Arten wird darin der transdanubische Kosmos als Grenz- und Begegnungsort inszeniert. Den »roten Faden« bilden Texte, die den antifaschistischen Widerstand auf der anderen Seite der Donau sowie den harten Kampf ums Überleben an der gesellschaftlichen Peripherie erzählen. Das »Blaue vom Himmel« zeichnet sich in jenen Texten ab, die in luftig-fluider Manier die Alltagssprache aufwirbeln und autopoetologische Überlegungen mit Streifzügen durch Kaisermühlen verknüpfen. Auf den literarischen »grünen Wegen« werden Stadt- und Tierbeobachtungen angestellt, urbane Umgehungs- und Auswegmöglichkeiten vermessen sowie die Platzierung von Kunst im öffentlichen Raum textuell ins Auge gefasst. Die Transdanubisierungen lassen auch diesmal Platz für sehr unterschiedliche Stimmen, die einen nur scheinbar am Rande Wiens, tatsächlich jedoch mitten im Herzen der Stadt liegenden »Grätzel« zu einem vielstimmigen Resonanzraum machen.

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2016

Erzählung “Im Wohnzimmer der Republik” in “Beherrschen Sie sich – Regierungsviertelungen” (Hg. Elena Messner & Eva Schörkhuber, Sonderzahl Verlag Wien) mit Beiträgen von Thomas Ballhausen, Mascha Dabic, Natalie Deewan, Magdalena Diercks, G.H.H., Elena Messner, Zlatko Pakovc, Ivana Perica, Jorghi Poll, Dalibor Plecic, Robert Prosser, Alex. Riener, Eva Schörkhuber, Beatrice Simonsen und Dominik Srienc

Erzählung “Die hellen und die dunklen Zimmer” in “BEHAUST. Menschen unter Dach im Burgenland” (Hg. Katharina Tiwald, Edition Marlit Marz) mit Beiträgen von Klaus Jürgen Bauer, Manfred Chobot, Christl Greller, Stefan Horvath, Wolfgang Millendorfer, Helmut Stefan Milletich, Jakob Perschy, Sophie Reyer, Reinhold Stumpf, Katharina Tiwald und Susanne Toth

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2015

GRENZRÄUME. Eine literarische Spurensuche im Burgenland
(Hg. Beatrice Simonsen) edition lex liszt 12

Informationen zu Rezensionen und Buchpräsentationen.

Die Gespräche, die für diese Publikation mit Autorinnen und Autoren geführt wurden und in der Anthologie in gesamter Länge oder nur ausschnittsweise zitiert werden, können Sie hier nachlesen (bitte die Namen anklicken):

FRIEDRICH ACHLEITNER

EL AWADALLA

CLEMENS BERGER

KLAUS HOFFER

KARIN IVANCSICS

HELMUT STEFAN MILLETICH

DINE PETRIK

KATHARINA TIWALD

GÜNTER UNGER

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2005

GRENZRÄUME. Eine literarische Landkarte Südtirols
(Hg. Beatrice Simonsen) Edition Raetia

 

Eine literarische und kritische Auseinandersetzung mit Literatur aus und über Südtirol sowie mit den Grenzräumen zwischen Sprachen, Kulturen, Staaten. Betrachtet von innen und von außen mit Beiträgen von: Alessandro Banda, Wendelin Schmidt-Dengler, Karl-Markus Gauß, Rut Bernardi, Johann Holzner, Martin Kubaczek, Bettina Galvagni, Martin Pichler, Herbert Rosendorfer, Karin Dalla Torre, Joseph Zoderer, Paolo Valente, Nina Schröder, Carlo Romeo u.a. Ein Dialog zwischen KritikerInnen, WissenschaftlerInnen und AutorInnen, SüdtirolerInnen und Nicht-SüdtirolerInnen.

Leitgedanke und Ausgangspunkt dieser Anthologie war die Fragestellung, ob Südtirol ein Beispiel für die Überwindung der Geschichte in Richtung Europa sein kann. Als natürlicher Grenzraum zwischen Nord und Süd und als politisch festgeschriebener zwischen Österreich und Italien stoßen hier zwei Kulturen aufeinander, die sich an ihrer Vergangenheit abarbeiten. Der Austausch verschiedener Standpunkte macht die Auswirkungen von Grenzen – in mehrfacher Hinsicht – auf der “literarischen Landkarte Südtirol” sichtbar.

Wo die Ausläufer einer einstmaligen kulturellen Vielfalt in die Gegenwart herüber ragen, ist auch ein veritabler Aufbruch in eine neue Offenheit zu spüren. Der bittere Befund von Claudio Magris, die Südtiroler Schriftsteller seien besessen von der Grenze, ist mit dem gelungenen Band “Grenzräume” neu zu überprüfen. (Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung)

Alle weiteren Publikationen siehe:

http://www.kunstundliteratur.at/literaturkritik/