PUBLIKATIONEN


2019

Publikation: Kunst und Literatur
Der Literatur Raum im Bildhauerhaus in St. Margarethen im Burgenland 2013 – 2017
herausgegeben von Beatrice Simonsen
Verlag für moderne Kunst
224 Seiten, 24 x 17 cm, mit zahlreichen SW- und Farbabbildungen
EUR 25,-

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Die Inspiration aus der lebendigen Verbindung der Künste steht im Mittelpunkt der Publikation. Entsprechend ihrem Konzept eines Wechselspiels kreativer Energien zwischen Kunst und Literatur lud Beatrice Simonsen rund 40 Autorinnen und Autoren zu thematisch vorgegebenen Veranstaltungen in den Literatur Raum im Bildhauerhaus (2013–2017) nach St. Margarethen im Burgenland ein. Literarische Auszüge, originale Texte und Fotografien erzählen vom experimentellen, oft performativen oder transmedialen Geschehen, das im geistigen Zusammenhang mit den ehemaligen Symposien Europäischer Bildhauer (1959–1975/76) stand. Erinnerungen an die Avantgarde der damaligen Kunstszene wurden in Gesprächen wachgerufen, wissenschaftlich im Strom der Geschichte verankert, mit Narrativen der letzten fünfzig Jahre vernetzt und neu kontextualisiert. Die besondere Aura des Bildhauerhauses und die Skulpturen im freien Gelände am Schnittpunkt der Vertikalen der Alpenausläufer am Ostrand Österreichs und der Horizontalen der beginnenden pannonischen Tiefebene umrahmten das Konzept der künstlerischen Begegnung auf anziehende Weise.

Mit BEITRÄGEN von:
Luna Al-Mousli, Klaus-Jürgen Bauer, Clemens Berger, Balázs Both, Patricia Brooks, Hildegard Burgstaller, Ann Cotten, Natalie Deewan, Fausto Delegà, Franz Dodel, Makoto Fujiwara, Petra Ganglbauer, Mila Haugová, Bodo Hell, Brigitta Höpler, Zuzana Husárová, Hubert Hutfless, Karin Ivancsics, Gerhard Jaschke, Günther Kaip, kollektiv roman, Martin Kubaczek, Barbi Markovic, Wolfgang Millendorfer, Frieda Paris, Gabriele Petricek, Dine Petrik, Uta Peyrer-Prantl, Martin Pollack, Zsuzsa Rakovszky, Peter Rosei, Gerhard Rühm, Ferdinand Schmatz, Ana Schoretits, Vera Sebert, Karin Seidner, Beatrice Simonsen, Benedikt Steiner, Rudolf Stueger, Susanne Toth, Lilla Turbuly, Simone Wille

und GESPRÄCHEN mit:
Friedrich Achleitner, Anna Kubach-Wilmsen, Anna Maria Kupper, Franz Xaver Ölzant, Sebastian Prantl

FOTOS: Dirk Simonsen, Archiv Symposion Europäischer Bildhauer u.a.
DESIGN: GREAT Design, Wien
ISBN 978-3-903320-21-5

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2018

Erzählung “Annas Kur” im Rahmen von SEITWÄRTS: [POETOLOGISCHE ORTUNGEN] in RADIO FRO am 31. Oktober 2018. Eine Sendung von Wally Rettenbacher.

Erzählung “Birding” in “Transdanubisierungen”(Hg. Elena Messner & Eva Schörkhuber, Sonderzahl Verlag Wien) Mit dem fünften Band der Reihe Texte im Ohr. Stadt vor Augen werden ein weiteres Mal literarische Soundspaziergänge durch Wien dokumentiert, die diesmal um den Stadtteil Kaisermühlen kreisen. Die Herausgeberinnen Eva Schörkhuber und Elena Messner haben 16 Autoren und Autorinnen aus Bosnien, Österreich und Ungarn versammelt, die in ihren Texten unterschiedliche Wege zurücklegen und dabei zeitlich und räumlich Verbindungen zwischen politischer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herstellen. Auf unterschiedliche Arten wird darin der transdanubische Kosmos als Grenz- und Begegnungsort inszeniert. Den »roten Faden« bilden Texte, die den antifaschistischen Widerstand auf der anderen Seite der Donau sowie den harten Kampf ums Überleben an der gesellschaftlichen Peripherie erzählen. Das »Blaue vom Himmel« zeichnet sich in jenen Texten ab, die in luftig-fluider Manier die Alltagssprache aufwirbeln und autopoetologische Überlegungen mit Streifzügen durch Kaisermühlen verknüpfen. Auf den literarischen »grünen Wegen« werden Stadt- und Tierbeobachtungen angestellt, urbane Umgehungs- und Auswegmöglichkeiten vermessen sowie die Platzierung von Kunst im öffentlichen Raum textuell ins Auge gefasst. Die Transdanubisierungen lassen auch diesmal Platz für sehr unterschiedliche Stimmen, die einen nur scheinbar am Rande Wiens, tatsächlich jedoch mitten im Herzen der Stadt liegenden »Grätzel« zu einem vielstimmigen Resonanzraum machen.

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2016

Erzählung “Im Wohnzimmer der Republik” in “Beherrschen Sie sich – Regierungsviertelungen” (Hg. Elena Messner & Eva Schörkhuber, Sonderzahl Verlag Wien) mit Beiträgen von Thomas Ballhausen, Mascha Dabic, Natalie Deewan, Magdalena Diercks, G.H.H., Elena Messner, Zlatko Pakovc, Ivana Perica, Jorghi Poll, Dalibor Plecic, Robert Prosser, Alex. Riener, Eva Schörkhuber, Beatrice Simonsen und Dominik Srienc

Erzählung “Die hellen und die dunklen Zimmer” in “BEHAUST. Menschen unter Dach im Burgenland” (Hg. Katharina Tiwald, Edition Marlit Marz) mit Beiträgen von Klaus Jürgen Bauer, Manfred Chobot, Christl Greller, Stefan Horvath, Wolfgang Millendorfer, Helmut Stefan Milletich, Jakob Perschy, Sophie Reyer, Reinhold Stumpf, Katharina Tiwald und Susanne Toth

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2015

GRENZRÄUME. Eine literarische Spurensuche im Burgenland
(Hg. Beatrice Simonsen) edition lex liszt 12

Informationen zu Rezensionen und Buchpräsentationen.

Die Gespräche, die für diese Publikation mit Autorinnen und Autoren geführt wurden und in der Anthologie in gesamter Länge oder nur ausschnittsweise zitiert werden, können Sie hier nachlesen (bitte die Namen anklicken):

FRIEDRICH ACHLEITNER

EL AWADALLA

CLEMENS BERGER

KLAUS HOFFER

KARIN IVANCSICS

HELMUT STEFAN MILLETICH

DINE PETRIK

KATHARINA TIWALD

GÜNTER UNGER

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2005

GRENZRÄUME. Eine literarische Landkarte Südtirols
(Hg. Beatrice Simonsen) Edition Raetia

 

Eine literarische und kritische Auseinandersetzung mit Literatur aus und über Südtirol sowie mit den Grenzräumen zwischen Sprachen, Kulturen, Staaten. Betrachtet von innen und von außen mit Beiträgen von: Alessandro Banda, Wendelin Schmidt-Dengler, Karl-Markus Gauß, Rut Bernardi, Johann Holzner, Martin Kubaczek, Bettina Galvagni, Martin Pichler, Herbert Rosendorfer, Karin Dalla Torre, Joseph Zoderer, Paolo Valente, Nina Schröder, Carlo Romeo u.a. Ein Dialog zwischen KritikerInnen, WissenschaftlerInnen und AutorInnen, SüdtirolerInnen und Nicht-SüdtirolerInnen.

Leitgedanke und Ausgangspunkt dieser Anthologie war die Fragestellung, ob Südtirol ein Beispiel für die Überwindung der Geschichte in Richtung Europa sein kann. Als natürlicher Grenzraum zwischen Nord und Süd und als politisch festgeschriebener zwischen Österreich und Italien stoßen hier zwei Kulturen aufeinander, die sich an ihrer Vergangenheit abarbeiten. Der Austausch verschiedener Standpunkte macht die Auswirkungen von Grenzen – in mehrfacher Hinsicht – auf der “literarischen Landkarte Südtirol” sichtbar.

Wo die Ausläufer einer einstmaligen kulturellen Vielfalt in die Gegenwart herüber ragen, ist auch ein veritabler Aufbruch in eine neue Offenheit zu spüren. Der bittere Befund von Claudio Magris, die Südtiroler Schriftsteller seien besessen von der Grenze, ist mit dem gelungenen Band “Grenzräume” neu zu überprüfen. (Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung)

Alle weiteren Publikationen siehe:

http://www.kunstundliteratur.at/literaturkritik/